Volkswagen Zubehör – „R“-Geldbörse

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Fensterbau Borst / Website

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Über den Wert und den Preis.

Heutzutage kennen die Leute von allem den Preis und von nichts den Wert.
Oscar Wilde

Gmundevent

Neulich bei einer Präsentation der Büttenpapierfabrik Gmund in Nürnberg: 150 Gäste bekommen eine Tüte mit verschiedenen Papiermustern. Jeder soll in die Tüte greifen und das oberste Papier herausnehmen und betrachten. Es ist ein gewöhnliches, weißes Papier. Alle sollen den Papierbogen nun zusammenknüllen und in den Raum werfen. 150 weiße Papierkugeln fliegen durch den Raum.
Nächstes Papier: ein orangenes Papier, auf der Vorderseite sehr fein metallisch schimmernd, auf der Rückseite etwas dunkler orange und edel matt.
Wieder betrachten, wieder befühlen, wieder die Aufforderung, das Papier zu zerknüllen und wegzuwerfen. 2 orangene Papierkugeln fliegen durch den Raum. Alle anderen wollten das Papier nicht wegwerfen, sondern offensichtlich behalten.
Ein schönes Live-Experiment, das sehr anschaulich „begreifbar“ macht, was das Ziel ist: den Leuten etwas zu geben, dass sie nicht wegwerfen. Weil es so besonders, so schön, so wertvoll ist.
Ein Newsletter im eMail Postfach wird dies nur sehr selten erreichen. Oder wie lange haben Sie zuletzt gezögert, eine digitale Nachricht zu löschen?

Weingut Scheuring – neues Design

Was soll ein Weinetikett können?
1. es soll unterscheidbar, im besten Fall einzigartig sein
2. es soll wiedererkennbar sein: 1x sehen und nicht mehr vergessen
3. es soll der Persönlichkeit der Winzer entsprechen
4. es soll den Anspruch des Weines ausdrücken
5. es soll den Kunden gefallen
6. es soll in 2 Jahren nicht schon wieder „von gestern“ sein

Ganz schön viele Aufgaben für ein bisschen Papier auf einer Flasche.
Wir haben die Etiketten für die Winzerin Ilonka Scheuring neu gestaltet. Und die Homepage. Und das Logo.

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Hörner gesunde Wärme geht online

Die Firma Hörner, besser bekannt als „Der Ofentoni“ ist eine Institution in der Region. Wir durften dabei mithelfen, die Weichen für die Zukunft zu stellen, die etwas weniger von „Ofentoni“ und dafür mehr von „Stephanie Hörner“ geprägt sein wird: Mit neuem Logo, neuem Corporate Design und einer neuen Homepage. Mit dem „alten“ Geist des Unternehmens: Fachkompetenz und überragende Beratungsqualität.

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ETHOS – Weinbau mit Haltung

13 fränkische Winzerinnen und Winzer haben sich anspruchsvolle und ehrgeizige Ziele gesteckt:

die fränkische Weinkulturlandschaft insbesondere die Steillagen erhalten, umwelt- und ressourcenschonenden Weinbau betreiben, Biodiversität fördern, gesellschaftliche und soziale Verpflichtungen übernehmen, saubere, ehrliche und faire Weine mit Qualität erzeugen. Wir finden: es wird höchste Zeit, dass man nicht nur über den Wein im Glas diskutiert, sondern auch unter welchen ökologischen und sozialen Bedingungen er erzeugt wird. Es freut uns, dass uns die ETHOS-Gruppe ihren kompletten Auftritt anvertraut.

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Draussen ist das neue drinnen!

Lagerfeuer, Esbitkocher, Baumarktgrill, Kugelgrill, Profi-Grillstation…

die Entwicklung bleibt nicht stehen. Das neue „Must-have“ im eigenen Garten oder auf der Terasse ist die stilvolle Sommer- und Outdoorküche. Für unseren Kunden HÖRNER entwickelten wir eine kleine Homepage zu diesem Schwerpunkt-Thema.

www.sommerküche.de

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Do more of what makes you happy!

Eine Geschichte: ein technisch außergewöhnlich begabter Mann fängt in seiner Garage an und hat 20 Jahre später eine Maschinenbaufirma mit über 250 Mitarbeitern aufgebaut. Er entwickelt, konstruiert und fertigt technisch anspruchsvolle Präzisions-Getriebe und Spezialteile für die Formel1, Porsche, Audi, BMW, die NASA, Medizintechnik und Luftfahrt. Noch einmal gut 10 Jahre später verkauft er seine Firma und geht wieder in eine Garage (allerdings ist die größer und deutlich besser ausgestattet als die erste). Dort macht er mit einem sehr kleinen Team, was ihn glücklich macht: anspruchsvolle Präzisionstechnik in Kleinserie. Eine wahre und sehr schöne Geschichte, die wir in einer Broschüre zur RetroClassics-Messe erzählt haben.
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Lernen von den Alten, Folge 1

Wenn man für etwas steht, wird man immer Leute finden, die für einen sind und andere, die gegen einen sind.
Wenn man für nichts steht ist niemand gegen einen. Aber auch niemand dafür.

Bill Bernbach

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Bill sagt: Wenn man einen Entwurf oder eine Idee zu entscheiden hat, dann ist es normal und menschlich, dass man einmal herumfragt.Im Büro, in der Familie, im Sportverein oder wo auch immer. Schließlich gibt es nicht nur die eigene Meinung und es schadet nie, sich auch andere Sichtweisen anzuhören. Wenn der Entwurf etwas taugt, dann wird sich immer der ein oder andere finden, der ihn nicht gut findet. Ein häufiger Fehler, der dann gemacht wird: man „verschlimmbessert“ an der Idee herum, bis niemand mehr etwas dagegen haben kann. Bill sagt: wenn niemand dagegen sein kann, dann ist es so beliebig, dass auch keiner mehr dafür ist. Bill hat Recht.

Sagt der Hollywood-Boss zum Drehbuchautor von King Kong:

Tolle Geschichte, aber lassen Sie den Affen weg.

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One size does not fit all

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Wenn man ein Kleidungsstück fertigt, geht man bei der Größe zunächst einmal von den Körpermaßen aus. Also Brustumfang, Armlänge usw. Diese Maße kann man kaufen, zum Beispiel bei den Hohenstein Instituten. Die vermessen seit vielen Jahren tausende Menschen und sind so freundlich, ihre Daten zu verkaufen. Das ist aber nur ein Anfang: wenn man zum Beispiel die Durschnitts-Körpermaße aller deutschen Frauen nimmt und auf dieser Grundlage ein enges Kleid in der Größe 36 schneidert, wie vielen dieser Frauen (von denen die Maße sind!) passt dieses Kleid? Ungefähr 20%. Zwar kann man relativ genau sagen, wie groß und wie schlank diese Frauen sind – sie unterscheiden sich aber stark in Hüften, Pos und Brust. Und wir reden hier wahrlich nicht über Problem-Figuren. Bei Männern ist es ein klein bisschen einfacher – dafür wird es wieder schwieriger, wenn die Teile nicht nur in Deutschland verkauft werden sollen. Weil der Schwede im Durchschnitt doch anders gebaut ist, als der Süd-Italiener.

Was kann man also tun?
1. sich darüber klar sein, dass das Problem nicht trivial ist
2. nicht all zu sehr von seiner eigenen persönlichen Passform ausgehen
3. sich nicht nur auf cm-Maße verlassen
4. Erfahrung mit der Entwicklung von größenkonsistenten Kollektionen hilft

WISSEN ist etwas anderes als KÖNNEN.

WISSEN ist etwas anderes als KÖNNEN.
Man kann einem Kind alles über das Fahrrad erklären. Dann kann es wahrscheinlich sehr genau beschreiben, wie es funktioniert. Aber wenn ich das Kind auf’s Fahrrad setze, dann fällt es auf die Schnauze. Denn um Fahrrad fahren zu können, braucht es mehr als Wissen: Es braucht Gefühl, Gleichgewicht, Erfahrung, Übung. Mit einem Wort: KÖNNEN. Natürlich hat ein Könner viel Wissen über eine Sache.  Das gilt aber nicht umgekehrt. Mit Wissen kann man bekannte Probleme lösen. Mit Können schafft man Neues.

Wir machen Desserts und Nachtisch. Seit über 15 Jahren neu.

PATISSERIE – NACH TISCH KULTUR

www.patisserie.de

Wissenbild

Wieviele Werbe-Shirts braucht die Menschheit?

Das erste, was ich als Fan (oder überzeugter Nutzer) einer Marke haben möchte, ist das Logo-Shirt. Möglichst in der Hausfarbe mit dem original Markenlogo. Und dann? Was als nächstes? Noch ein Logo-Shirt? Wie viele Logoshirts besitzt der halbwegs normale Mensch von einer Marke? In der Regel genau eins. Was aber, wenn man mehr als 1 Shirt pro Kunde verkaufen möchte? Dann sollte man sich anschauen, was erfolgreiche Modemarken mit ihrem Logo machen. Sie gehen modisch damit um und verkaufen ihr Logo immer wieder neu.

Merke: Das Corporate Design, das für Visitenkarten und Briefbögen gemacht wurde funktioniert genau so nicht zwangsweise für eine Merchandising-Kollektion.

 

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Zugeschaut & Mitgebaut

Wer in den 70er Jahren jung war, der erinnert sich vermutlich an die legendäre TV-Sendung „Zugeschaut & Mitgebaut“. Das Konzept war denkbar einfach: Der Heimwerker Helmut Scheuer zeigte in seinem Hobbykeller, wie man aus einfachen Mitteln allerlei Gegenstände fabriziert.

zugeschaut & Mitgebaut
Wichtig war: man mußte nichts können oder wissen – Helmut Scheuer zeigte alles in so einfachen Schritten, dass jeder 8-jähige nach 5 Minuten in der Lage war, sich einen Wackeldackel, eine Lichtorgel oder Stelzen selbst zu bauen.

Wir machen jetzt auch „Zugeschaut & Mitgebaut“-Videos für die Patisserie:
Nur ohne Helmut Scheuer und mit Nachtisch.

 

Werbung muss wirken, sonst braucht man sie nicht.

Manche meinen, es sei uncool Werbung zu machen, die verkauft. Die Leute würden es nicht wollen, dass ihnen was „verkauft“ wird. Das Ergebnis ist all das hippe Werbe-Zeug, bei dem man oft nicht mal weiss, was die werbende Firma überhaupt macht. Blödsinn! Die Menschen wollen natürlich, dass ihnen etwas verkauft wird. Und wenn es ihnen auf eine sympathische, spannende, lebendige, menschliche Art verkauft wird, dann wird die Werbung integraler Bestandteil des Produkts. Gute Werbung macht die Marke lebendig und die Leute verlieben sich in das Produkt, weil sie die Werbung lieben.

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Lesens-wert, Folge 17

In loser Folge veröffentlichen wir hier Texte, die wir für lesens-wert halten. Weil sie einen klüger machen oder froher oder trauriger oder auch alles zusammen. Wenn nicht anders angegeben, dann sind die Texte von uns.

GUTE SACHEN ENTSTEHEN IMMER,
WEIL EINEM ETWAS FEHLT.

Erfolgsgeschichten fangen fast ausnahmslos immer damit an, dass etwas fehlt. Und zwar nicht irgendeiner „soziodemo-“, „psycho-“ oder sonstwie „-grafischen“ Zielgruppe. Sondern irgendwas fehlt einem Menschen. Nicht abstrakt und mit Marktforschungs-Blabla. Sondern ganz konkret. Ein Typ oder eine Frau will es haben. Am liebsten jetzt und sofort. Er oder sie würden es sich ja gern kaufen, aber das Ding gibt es nicht. Weil es eben fehlt. Also muss man es selbst machen.

Was im Einzelfall fehlt, ist egal. Das kann eine Autopoliermaschine sein oder eine Strickmütze mit wechselbarem Bommel. Denn es geht hier nicht darum, ob irgendjemand das vermisste Ding braucht. Sondern, dass er es will! Zuerst mal für sich selbst.

Marco Götz wollte eine Hose.

Schmal geschnitten, handwerklich erstklassig verarbeitet, italienischer Stoff. Zu einem bezahlbaren Preis. Eine Hose, die so ist wie sie gern sein würde, wenn man sie gefragt hätte (diesen Satz 2x lesen!).

Marco Götz konnte sich keine Hose kaufen.

(Aus dem DRYKORN Buch, Seite 18-23)

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Ein einfaches T-Shirt

Die deutsche Bundeswehr hat ein einfaches olivgrünes T-Shirt für ihre Soldaten. Wir haben dieses T-Shirt produziert und deswegen die technische Beschreibung vom Beschaffungsamt bekommen. Es waren 40 Seiten! Stoffkonstruktion, Garnstärken, Fadendicke und -spannung beim Nähen, Halslochmasse, Schulterkonstruktion usw. usf. – alles sehr detailliert beschrieben. Aber auch nach 40 Seiten konnten 2 verschiedene Produktionsbetriebe immer noch 2 sehr unterschiedliche T-Shirts nach diesen Angaben produzieren. Und wir reden hier noch nicht einmal über „Mode“, sondern über ein T-Shirt, das 15 Jahre lang unverändert bleibt.
Was wir daraus lernen? Es ist kein Zufall, ob ein T-Shirt gut ist oder nicht. Hinter einem guten Textil steckt ein nicht zu unterschätzendes Maß an textilem Fachwissen. Wenn Sie gute Sachen machen wollen, dann sollten Sie sich textiles Fachwissen intern aufbauen und mit Partnern arbeiten, die über textiles Fachwissen verfügen.

New York, Paris, Mailand. Gaukönigshofen.

Gute Sachen werden von guten Leuten gemacht. Gute Leute gibt es da, wo gute Sachen gemacht werden. In New York oder Paris ist das klar. Was weniger bekannt ist: In Franken werden ziemlich viele gute Sachen gemacht. Um mal einige der bekannteren Namen zu nennen: Drykorn, sOliver, Rene Lezard, adidas, Puma. Alle im Umkreis von rund 50km um Gaukönigshofen. Man kennt sich, man mag sich, man tauscht sich aus.